Auf den Spuren der Kelten – Die Europäische Keltenroute
Begleitend zur Ausstellung “Die Kelten – Druiden. Fürsten. Krieger.“ im
Weltkulturerbe Völklinger Hütte startet mit der “Europäischen Keltenroute“
ein touristisches Projekt. “Die Europäische Keltenroute“ führt zu den
herausragenden Keltenorten der Großregion mit dem Saarland,
Rheinland-Pfalz, Lothringen, Luxemburg und Belgien. Ziel der
‘Europäischen Keltenroute‘ und der Ausstellung ‘Die Kelten – Druiden.
Fürsten. Krieger.‘ ist es, die Menschen im Saarland, in Rheinland-Pfalz,
Lothringen, Wallonien und Luxemburg für die identitätsstiftende,
gemeinsame Vergangenheit zur Zeit der Kelten zu sensibilisieren.
Die Großregion war in der Eisenzeit, vor 2.500 Jahren, ein Zentrum
keltischer Kultur. Erstmals sollen die Keltenorte der Region
kulturtouristisch vernetzt werden. Auf der Internetseite
www.kelten-route.eu können sich Interessierte
über die wichtigsten Keltenorte im Saarland, in
Rheinland-Pfalz, Luxemburg, Lothringen und Belgien informieren. Außerdem
gibt es einen Flyer, der über das Weltkulturerbe Völklinger Hütte
kostenfrei erhältlich ist. 32 Orte sind auf der “Europäischen Keltenroute“
verzeichnet. Wer möchte, kann also nachschauen, ob auch in seiner Nähe die
Kelten ihre Spuren hinterlassen haben und welche Keltenorte eine Reise
wert sind.
Im Zentrum der Keltenroute steht die Großausstellung “Die Kelten – Druiden.
Fürsten. Krieger.“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Sie zeigt auf über
6.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche Kultur und Leben der ersten
Hochkultur Europas. Mit 1.650 Exponaten ist es die weltweit größte
Keltenausstellung. Bisher haben weit mehr als 150.000 Menschen die
Ausstellung besucht.
Foto: Ringwall Otzenhausen/Pressebild/Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Die Kelten – Druiden. Fürsten. Krieger.
Die Ausstellung “Die Kelten – Druiden. Fürsten. Krieger.“ im Weltkulturerbe
Völklinger Hütte zeigt auf über 6.000 m2 Ausstellungsfläche Kultur und
Leben der ersten großen Hochkultur Europas. Mit 1.650 Exponaten ist es die
weltweit größte Keltenausstellung. Sie zeigt keltische Kultur, wertvolle
Waffen und Helme, aber auch große Goldschätze und Eisenwerkzeuge der
Kelten in der Gebläsehalle des Weltkulturerbes. Die Leihgaben stammen aus
40 Museen aus 9 europäischen Ländern.
Im Ausstellungsteil “Das Leben der Kelten in der Eisenzeit“ wird der Alltag
vor 2500 Jahren lebendig. Hier können die Besucher mit allen Sinnen in die
Welt der Kelten eintauchen. Schwerpunkte sind der Alltag der Eisenzeit,
keltische Krieger und das spannende Thema der Eisenverhüttung. “Die Kelten
– Druiden. Fürsten. Krieger.“ ist noch bis zum 21. August 2011 zu sehen.
Bisher haben weit mehr als 150.000 Menschen die Keltenausstellung im
Weltkulturerbe besucht.
Die Kelten – Druiden. Fürsten. Krieger.
Das Leben der Kelten in der Eisenzeit vor 2500 Jahren.
Eine Ausstellung im Weltkulturerbe Völklinger Hütte.
Verlängert bis 21. August 2011.
Öffnungszeiten: täglich 10 bis 19 Uhr.
Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. Kinder und Jugendliche im
Klassenverband 3 Euro, Familien (2 Erwachsene mit Kindern oder
Jugendlichen bis 16 Jahre) 25 Euro, Kinder bis 16 Jahre: 3 Euro.
Archäologischer Park Xanten

Der Archäologische Park Xanten ist ein großes archäologisches Freilichtmuseum und zeigt im weitläufigen, grünen Park den Hafentempel,
das Amphitheater, die Stadtmauer, Wohnhäuser, Badeanlagen und weiteren historischen Rekonstruktionen der römischen historischen
Stadt Colonia Ulpia Traiana (CUT). Die Bauwerke wurden an den Originalstandorten und in Originalgröße aufgebaut und die Überreste
der römischen Stadt seit 1977 im Archäologischen Park geschützt.
Die begehbaren Modelle des Parks sind sehr eindrucksvoll und vermitteln einen guten Eindruck vom damaligen römischen Alltag.
Jahrelange Ausgrabungen und Forschungen trugen dazu bei, dass die Mitarbeiter des Archäologie Parks die Bauwerke naturgetreu
nachgebildet haben. Das Amphitheater hat eine gigantische Wirkung. Man fühlt sich sofort an den Ort der Gladiatorenkämpfe
zurückversetzt. Diese Theater wird auch heute für Veranstaltungen genutzt. Besteigt man die Stadtmauer mit ihren begehbaren
Türmen so hat man einen schönen Überblick über das Gelände und die Landschaft um Xanten.

In der Römischen Herberge gab es seinerzeit Unterkunft und Verpflegung für den Reisenden. Hier kann der Besucher heute römische Wohn- und Schlafräume,
die Küche und die unterirdischen Vorratskammern ansehen. Auch der Kräutergarten ist interessant. Hier ist die Beschreiung
der einzelnen Kräuter sogar in Blindenschrift abgefasst. In der Herberge kann man sich auch heute noch beköstigen lassen und
auf dem Gelände wird zu bestimmten Terminen altes Handwerk vorgestellt. Wer noch Zeit hat, sollte sich unbedingt
das Römermuseum ansehen, um noch weiter in die Welt der Römer einzutauchen. Damit es kleinen Kindern bei so
viel Geschichte nicht langweilig wird, sind eine Hüpfburg und ein Spielplatz vorhanden.
Vor dem Park stehen ausreichend kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Das macht den Besuch gleich doppelt schön.
Öffnungszeiten für Park und RömerMuseum
März bis Oktober: täglich 9 bis 18 Uhr
November: täglich 9 bis 17 Uhr
Dezember bis Februar: täglich 10 bis 16 Uhr
(24./25. und 31. Dezember geschlossen)
Eingang Archäologischer Park
Wardter Straße / Varusring
46509 Xanten
Eingang RömerMuseum
Siegfriedstraße 39
46509 Xanten
Eintrittspreis: Archäologischer Park
Erwachsene: 6,50 €
Kinder & Jugendliche (älter als 6 Jahre): 2,50 €
Menschen mit Behinderung: 4,00 €
Studierende, Auszubildende: 4,00 €
Eintrittspreis: Archäologischer Park & RömerMuseum
Erwachsene: 9,00 €
Kinder & Jugendliche (älter als 6 Jahre): 4,50 €
Menschen mit Behinderung: 6,00 €
Studierende, Auszubildende: 6,00 €
Text: i.s.o
Foto: i.s.o.
Ausflugtipp im Harz – Rübeländer Tropfsteinhöhlen

Wer abseits von Städten, wie Braunlage, Werningerode oder nach der
Brockenerklimmung noch Zeit für etwas Besonderes hat, sollte die
Rübeländer Tropfsteinhöhlen nicht versäumen. Beide Höhlen gehören zu den
ältesten Schauhöhlen Deutschlandes und man kann nicht wirklich sagen
welches die interessantere Höhle ist. Es lohnt sich daher das
Kombiticket à Euro 10 für beide Höhlen. Die Baumannshöhle wurde der Sage
nach Mitte des 16 Jahrhunderts zufällig durch den Bergmann Friedrich
Baumann auf der Suche nach Eisenerz entdeckt. Schon Goethe war von ihrem
reichhaltigen Tropfsteinschmuck begeistert. Daher wurde der größte
Hohlraum der Höhle als Goethesaal benannt. Hier am Wolfgangssee, der
künstlich angelegt wurde, finden regelmäßig Theateraufführungen oder gar
Hochzeiten statt. Die Vielzahl der Stalagmiten und Stalaktiten ist
wirklich enorm und man findet sich schnell in der Welt der Fabelwesen
wieder. Hier sieht man Steinformationen wie das Liebespaar, den
Lebensbaum oder Hand und Fuß.

Die Hermannshöhle wurde 1866 bei Straßenbauarbeiten entdeckt. Ihr
Namensgeber war der Erforscher Hermann Grotrian. Das Besondere neben
herrlichen Tropfsteinen und Sintergebilden ist die Kristallkammer mit
ihren funkelnden Calzitkristallen. Im unterirdischen Olmensee gibt es 13
Exemplare des Grottenolms zu sehen. Das ist in Deutschland einzigartig.
Die Öffnungszeiten sind täglich, von Nov. bis Mai ist nur eine Höhle zu
besichtigen. Führungen finden alle 30 Minuten statt und dauern 50
Minuten. Die Temperatur unter Tage beträgt 8 Grad.
Rübeländer Tropfsteinhöhlen – Tourismusbetrieb der Stadt Elbingerode
(Harz)
Blankenburger Straße 35
38889 Rübeland
Text: i.s.o
Fotos: i.s.o.
Auf zum Münchner Oktoberfest

Zum 173. Oktoberfest lud die Wiesn in diesem Jahr ein. Gute Stimmung in
den Zelten, rasante Fahrgeschäfte und der Duft von Leckereinen lockten
zahlreiche Besucher. Nach dem Motto “Ozapft is” wurde die beliebte Maß
Bier literweise ausgeschenkt. Der Maßpreis betrug in diesem Jahr Euro
7,40. Nach einer Maß wird einem ganz schön duselig, denn immerhin hat
man dann schon einen Liter Bier intus, kann aber mit Stolz sagen nur
Einen getrunken zu haben.Für die Oktoberfesterprobten bleibt es
natürlich nicht bei einer Maß und so herrschte schon am frühen Abend in
den Bierzelten eine ausgelassene Atmosphäre. Zu Hits, wie “Hey Baby”
oder kommischerweise “Viva Colonia” wurde eifrig mitgesungen. Das ganze
erinnerte doch ein bisschen an den Kölner Karneval. Nicht zuletzt wegen
der zahlreichen ” Kostüme”, die hier ja Tracht heißen. Die Buan kommen
also in der Krachledernden und die Deandl im Dirndl und das macht eine
Menge Spaß.

Besonders schön anzusehen waren, neben den üblichen Fahrgeschäften, die
festlich geschmückten Pferde samt Brauereiwagen. Es gibt hier nicht nur
Hofbräu und Paulaner Bier, sondern auch Hacker-Pschorr Bräu und
Spatenbräu. Als die Stimmung am schönsten war, ging jedoch in den Zelten
die Musik aus. Die Kapellen läuten den Zapfenstreich um 22:30 Uhr ein.
Meiner Meinung nach beginnt der Kehraus in den Festzelten zu früh. Und
überhaupt sind zwei Tage Oktoberfest definitiv viel zu wenig Zeit. Da
heisst es im nächsten Jahr unbedingt wiederkommen und jeden Abend
mitschunkeln.
Text: i.s.o
Fotos: i.s.o.






